bei "wild" sind die landschaften echt, die tiere nicht. ziel ist, vorzutäuschen was nicht ist. es soll eine verwechslung entstehen, vermutlich auch im hinblick virtueller realitäten. ich danke frank küchenhoff von der waldschule köln und dem erlebnismuseum monschau für die bereitstellung der präparate.

zum projekt inspirierte mich eine serie von sonja braas. die fotografin lichtet konstruierte naturszenen aus zoologischen gärten und naturhistorischen museen ab, und stellt sie authentischen landschaften gegenüber. gleichfalls regte mich "die sanfte gleichgültigkeit der welt" von peter stamm an. der schweizer autor erzählt in dem buch von einer jungen frau, die in einem museum ausgestopfte tiere in dioramen gesehen habe. tote tiere hätten etwas verlässliches, finde sie, sie würden nicht beißen.